Unse­re Fans

Vie­le unter­schied­li­che Men­schen unter­stüt­zen den Rad­ent­scheid Bayern.

Die­se Lis­te wird lau­fend erwei­tert. Inter­es­sier­te und Vor­schlä­ge bit­te mel­den unter socialmedia@radentscheid-bayern.de

Claus von Wagner

Kaba­ret­tist (u.a. „Die Anstalt”)

Ich bin dage­gen!
Also vom Beruf her.
Dafür zu sein, fällt mir schwer. Bei die­ser Sache nicht. Viel­leicht hat das ja ein biss­chen Ein­fluss auf Ihre Ent­schei­dung, sich auch für die­sen Rad­ent­scheid ein­zu­set­zen? Und – im Ver­trau­en: es macht schon Spaß sich mal wie­der ein biss­chen zu spü­ren. Als Sou­ve­rän. Und die baye­ri­sche Lan­des­re­gie­rung ein­mal aktiv und nach­hal­tig dazu anzu­hal­ten nicht mehr län­ger den Ver­kehr auf­zu­hal­ten. Also, den Rad­ver­kehr. Klar, kann man sagen, dass man die baye­ri­sche Regie­rung über­haupt dazu auf­for­dern muss, dass sie mehr und bes­se­re Rad­we­ge vor allem auch auf dem Land zu bau­en hat, das ist ja schon etwas albern; man sam­melt ja auch kei­ne Unter­schrif­ten, um den hoch­ver­ehr­ten Herrn Minis­ter­prä­si­den­ten dar­an zu erin­nern, dass er tags­über das Atmen nicht ver­gisst… aber mei: Sehen Sie das Gan­ze ein­fach als Kick­star­ter Kam­pa­gne. Sie geben der baye­ri­schen Lan­des­re­gie­rung Start­hil­fe! Mit einem klei­nen Kick in den… Geset­zes­be­reich. Alles ganz fried­lich und demo­kra­tisch. Denn um Ihre Gewalt von sich aus­ge­hen zu las­sen, benö­ti­gen Sie ledig­lich eine Unter­schrift. Oder zwei, um genau zu sein. Gut, und ein Kreuz, wenn man Zulas­sungs­an­trag, Volks­be­geh­ren und dann den Volks­ent­scheid im Wahl­lo­kal zusam­men­nimmt! ABER im Rah­men der Auf­ga­be, vor der die Mensch­heit steht, fin­de ich, haben die Men­schen vom Rad­ent­scheid den Auf­wand
für Sie doch recht über­sicht­lich gestaltet.

Vere­na Bentele

VdK-Prä­si­den­tin und ehem. Paralympics-Siegerin

Sicher durch die Stadt radeln für Jung und Alt, für Men­schen mit und ohne Behin­de­rung, für Men­schen mit und ohne gro­ßem Geld­beu­tel bedeu­tet ech­te Bewe­gungs­frei­heit. Wir brau­chen end­lich Städ­te und Kom­mu­nen in denen es Freu­de macht Fahr­rad zu fah­ren und so an der fri­schen Luft mobil zu sein.

Jan Kamen­sky

Visu­el­ler Uto­pist und Digi­ta­ler Gärtner

Erst träu­men, dann freuen!

Kerstin Haarmann, VCD Bundesvorsitzende

Kers­tin Haarmann

Bun­des­vor­sit­zen­de des VCD e. V.

Die vie­len kom­mu­na­len Rad­ent­schei­de in Deutsch­land zei­gen, dass sich vie­le Men­schen bes­se­re Bedin­gun­gen für Rad­fah­ren­de wün­schen. Ins­be­son­de­re für Kin­der und älte­re Men­schen muss die Sicher­heit deut­lich ver­bes­sert wer­den, damit die­se ohne Angst selbst­be­stimmt mobil sein kön­nen.
Nach dem Vor­bild von Nord­rhein-West­fal­len Hes­sen soll jetzt auch in Bay­ern die Staats­re­gie­rung dazu bewegt wer­den, das Fahr­rad als All­tags­ver­kehrs­mit­tel deut­lich inten­si­ver und sys­te­ma­ti­scher zu berück­sich­ti­gen und zu för­dern. Als Bun­des­vor­sit­zen­de des Ver­kehrs­clubs Deutsch­land (VCD) unter­stüt­ze ich die vom baye­ri­schen VCD-Lan­des­ver­band mit getra­ge­ne Initia­ti­ve für ein Volks­be­geh­ren Rad­ent­scheid Bay­ern.
Mit dem Bun­des­mo­bi­li­täts­ge­setz hat der VCD eine Grund­la­ge geschaf­fen, den umwelt­freund­li­chen Rad­ver­kehr als gleich­be­rech­tig­tes Ver­kehrs­mit­tel anzu­er­ken­nen und zu för­dern sowie den Kom­mu­nen einen gro­ßen Spiel­raum zu geben, dem Fahr­rad­fah­ren inner­orts viel Platz einzuräumen

Sebas­ti­an Fietz & Sven Marx

Inklu­si­on Rockt & Rollt (sven-globetrotter.com)

Wir haben das gro­ße Pro­blem, dass wir nicht über­all durch­kom­men. Wir fra­gen uns, war­um Autos nicht öfters abbrem­sen müs­sen, son­dern wir. Mit unse­rem Tan­dem sind wir beim Start bis zum Anrol­len wacke­lig. Ins­be­son­de­re die Umlauf­sper­ren an Bahn­glei­sen sind sehr gefähr­lich, und behin­dern zudem auch Kin­der­wä­gen und Rollstuhlfahrer:innen. Das muss sich ändern, da muss umge­dacht werden.

Kat­ja Diehl

Mobi­li­täts­ex­per­tin und Autorin von „Auto­kor­rek­tur”

Frei­heit in der Mobi­li­tät ent­steht durch Wahl­frei­heit. Um mehr Men­schen aufs Rad zu bekom­men, benö­ti­gen die­se Prio­ri­sie­rung und Schutz. Durch gute Rad­in­fra­struk­tur und den Weg­fall von Auto­pri­vi­le­gi­en. Ich bin mir sicher, dass viel mehr Men­schen Rad fah­ren wol­len, aktu­ell sich dabei aber nicht sicher füh­len. Wir brau­chen das kla­re Ziel Visi­on Zero, siche­re Rad­in­fra­struk­tur für All­tags­we­ge und die Rück­erobe­rung des Rau­mes: Men­schen statt Autos. Daher unter­stüt­ze ich den Rad­ent­scheid Bayern.

Frank Fied­ler

Ver­kehrs­pla­ner

Ich wün­sche mir ins­be­son­de­re für mei­nen Sohn und alle Kin­der eine Zukunft in Bay­ern ohne Rad­to­te und Ver­letz­te, egal ob in den Städ­ten oder auf dem Land. Ich bin über­zeugt, dass der Rad­ent­scheid Bay­ern uns die­ser Visi­on ein gro­ßes Stück näher brin­gen kann. Ein ech­tes blau-wei­ßes Para­dies ist mög­lich, auf geht’s Bayern!

Rebec­ca Peters

Bun­des­vor­sit­zen­de des ADFC e.V.

Ber­lin und NRW haben es vor­ge­macht, nun ist Bay­ern dran: Die Men­schen wol­len bes­se­re und siche­re Rad­we­ge, um sich im All­tag gut und kom­for­ta­bel mit dem Fahr­rad von A nach B zu bewe­gen. Lei­der kommt die Poli­tik hier nicht vor­an, so dass die Bevöl­ke­rung das The­ma mit dem lan­des­wei­ten Rad­ent­scheid nun selbst in die Hand nimmt. Das Fahr­rad ist ein wesent­li­cher Bau­stein für einen nach­hal­ti­gen und kli­ma­neu­tra­len Ver­kehrs­mix. Ein ein­heit­li­ches Rad­ge­setz ist not­wen­dig, um den Aus­bau der Rad­in­fra­struk­tur vor­an­zu­trei­ben. Jung und Alt soll­te sich auf dem Fahr­rad immer und über­all sicher und ent­spannt durchs Land bewe­gen können!

Armin Fal­ken­hein

Ehren­vor­sit­zen­der ADFC Bay­ern e.V. und Trä­ger des Bundesverdienstkreuzes

Ich unter­stüt­ze den Rad­ent­scheid Bay­ern, da mehr Platz für siche­re Rad­we­ge und Rad­schnell­we­ge mehr Men­schen die Mög­lich­keit gibt, ent­spannt „Mit dem Rad zur Arbeit” zu fah­ren. Die regel­mä­ßi­ge Bewe­gung im All­tag hält fit und gesund, spart durch weni­ger Fehl­ta­ge den Betrie­ben Kos­ten und schützt unser Klima. 

Gun­da Krauss

Autorin von „Gun­da Unterwegs”

Als älte­rer Mensch auf einem Fahr­rad füh­le ich mich nicht für voll genom­men, nach dem Mot­to: „Alte, du gehörst nach Hau­se!“.
Dabei ermög­licht mir mein Drei­rad eigent­lich per­fek­te Mobi­li­tät. Obwohl mein Drei­rad nur 75 cm breit ist, passt aller­dings die Infra­struk­tur über­haupt nicht: Sehr oft muss ich holp­ri­ge und viel zu schma­len Rad­we­gen ent­lang hop­peln, Umwe­ge fah­ren und vie­le Rou­ten sind schlecht aus­ge­schil­dert. Außer­dem braucht es tota­le Kon­zen­tra­ti­on und Anspan­nung, weil Vie­le anschei­nend die StVO nicht ken­nen, Auto­fah­rer kei­nen Blin­ker haben, etc. Das gin­ge auch bes­ser und des­halb unter­stüt­ze ich den Rad­ent­scheid Bayern!

Man­fred Neun

Hono­ra­ry ECF Pre­si­dent & Mit­in­itia­tor Weltfahrradtag

Egal ob Baye­ri­sche Ver­dop­pe­lung des Rad­ver­kehrs oder euro­päi­sche CO2-Zie­le: RAD­FAIR­KEHR tut Not. Wir müs­sen die akti­ve Mobi­li­tät prio­ri­sie­ren, also mal für ein paar Jah­re die Rol­len tau­schen mit dem Pri­mat des moto­ri­sier­ten Ver­kehr. Sonst kommt der Sys­tem­wech­sel und eine nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung nicht in Gang. Dar­an arbei­te ich wei­ter. Und der Welt­fahr­rad­tag 2022 ist die bes­te Gele­gen­heit dies in Gang zu set­zen. Wir brau­chen kei­ne Sonn­tags­re­den, lie­be Politiker:innen. Wir brau­chen Taten!

Dr. Uschi Sorg

Sozio­lo­gin aus dem Land­kreis Weilheim-Schongau

Da ich kein eige­nes Auto besit­ze, brau­che ich mein Fahr­rad für All­tags­er­le­di­gun­gen. Dar­über hin­aus nut­ze ich es mit viel Genuss für Tages­aus­flü­ge und fürs Rei­sen. Durch mei­ne gesund­heit­li­chen Ein­schrän­kun­gen kann ich nicht mehr mit einem her­kömm­li­chen Fahr­rad fah­ren. Des­halb bin ich glück­lich über mein Drei­rad Fahr­rad und mein Drei­rad-Tan­dem, das ich gemein­sam mit mei­nem Mann nut­ze. Fahr­rad­fah­ren ist für mich Lebensqualität.